1. FC Köln - FCK 2:3 (0:1)

 

Petra, IHDL, Christian, Jürgen und Marco waren an Bord als sich gegen elf Uhr ein blauer Opel-Kombi Richtung Köln in bewegung setzte. In Marco`s PKW war trotz fünf Insassen genügend Platz um den Ground unseres Lieblingsgegners relativ gemütlich zu erreichen (bin da inzwischen ja anderes gewohnt). Auf der Autobahn herrschte auch nicht gerade reger Verkehr, so dass wir recht zügig vorran kamen und bereits um halb zwei am Müngersdorfer Stadion, ach nee heisst ja inzwischen auch anders, waren. Die Zeit bis zum Anpfiff vertrieben wir uns mit ein paar Kölsch und Gesprächen mit alten Bekannten. Die Zuversicht war groß wie schon lange nicht mehr und erwies sich auch als nicht unbegründet, denn der Pfälzer FCK spielte in der ersten Halbzeit gut wie schon lange nicht mehr und hätte das Spiel eigentlich schon entscheiden müssen. Im Nachhinein betrachtet frägt man sich was eigentlich besser gewesen wäre, zur Pause 3:0 führen oder doch diese Dramatik der letzten 10 Minuten mit happy end? Es sind eben ganz genau diese, fast nicht für Möglich zu haltenden Dinge, die im Fussball immer wieder passieren und die Faszination dieses Sportes ausmachen. Wie auch immer der Sieg zu Stande kam, es besteht kein Zweifel daran, dass er hochverdient war, was die gut 5-6000 Lautrer im mit 50000 Zuschauern ausverkauftem Stadion bis lange nach dem Schlusspfiff lautstark zu feiern wussten. Auch wenn noch nicht alles Gold ist was glänzt, diese Mannschaft macht seit langer langer Zeit mal wieder Spass, was sich bei den Mitgereisten auch deutlich im Gesicht ablesen lies. Aber dass Köln immer eine Reise Wert ist wusste man ja eigentlich schon vorher. Wobei diese Serie langsam schon unheimlich wird. Seit dem 4:1 am 16. August 1989 versuchen die Geisböcke nun schon vergebens gegen uns zu gewinnen. Bleibt nur zu hoffen, dass der FC in der Bundeslige bleibt.

 

 

 

Bericht: IHDL

 

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